Wir sind derzeit auf einer mehrmonatigen Reise unterwegs. Die Wohnung zuhause haben wir weitervermietet, ganz aufgeben und ein Vollzeitleben als Vanlifer wollen wir nicht - erstens sind wir dazu zu alt und zweitens brauchen wir allein schon aus mentalen Gründen irgendeine Homebase. Wer selbst schon einmal länger gereist ist, weiß, was so ein Projekt bedeutet. Der Blick verändert sich. Die Tage strukturieren sich anders. Es geht weniger um Projekte, Deadlines und Inhalte – und mehr um Landschaften, Begegnungen und das unmittelbare Erleben. Dinge, die sich schwer in feste Arbeitsabläufe pressen lassen.

Das heißt nicht, dass hier nichts mehr passiert. Im Hintergrund laufen Gedanken weiter, ich schreibe u.a. an einem größeren Artikel für eine bekannte Computerzeitschrift. Ideen entstehen oft gerade unterwegs. Aber sie brauchen Zeit. Und vor allem brauchen sie einen anderen Raum, als ihn der Alltag zuhause normalerweise bietet.

Wer ein wenig mitverfolgen möchte, wohin uns diese Reise führt und was wir unterwegs erleben, findet all das gebündelt auf unserem Reiseblog:

www.unterwegsnotizen.de

Vielleicht ist es gerade dieser Wechsel zwischen den Welten, der am Ende auch diesem Projekt wieder neue Impulse geben wird. Hier hingegen zählt im Moment vor allem eines: unterwegs sein. Und das ist, zumindest für eine Zeit, genau richtig so.