Panik ist der schlechteste Helfer bei Problemen, deshalb schauen wir einmal, was du machen kannst, wenn DEVONthink oder ein Datenbank nicht so funktioniert wie sie soll (das ist genauso auch auf DEVONagent übertragbar):

Was sicher wenig hilfreich ist, ist eine Mail an den Support oder ein Post im Anwenderforum wie diese:

"Jetzt habe ich diese schweineteure Software gekauft, aber sie funktioniert nicht. WARUM...!!!??? Diese Software ist totaler Betrug/Bananensoftware/allenfalls eine nicht funktionierende Alpha-Version. Ich habe viele Stunden damit verschwendet, den Fehler zu finden, aber das Programm ist Mist. ZEIT IST GELD UND WER SETZT MIR NUN DEN FINANZIELLEN SCHADEN...???"

Eine Supportmail oder ein Post im Forum, die bzw. der zielführend sein soll, sollte man erst einmal in einer angemessenen Form abfassen - leider gibt es da, aus welchem Grund auch immer, mehr oder minder verstörende Ausreisser. Nun gut, jeder ist seines Glückes eigener Schmied.

Ausgesprochene Bug-Reports kannst du direkt an die Entwickler schicken - das geht direkt aus dem Programm heraus (ich beschreibe das unten noch genauer) oder du postest sie im entsprechenden Forumsbereich. Und beachte bitte, dass gerade Beta-Versionen (DEVONthink 3 ist derzeit noch immer eine Betaversion!) Bugs immanent sind - deshalb sind es Beta- und nicht Final-Versionen und die Entwickler sind sogar dankbar für derartige Bug-Berichte, denn nur so können sie diese Bugs auch beheben. Wenn du mit den Unzulänglichkeiten einer Beta-Version nicht einverstanden bist, solltest du dich auf ein solches Wagnis nicht einlassen.

Diese Vorgehensweise könnte eine Problemlösung erfolgreicher machen, wenn du die Entwickler oder im DEVONtechnologies-Forum um Hilfe bittest::

  • Eine kurze und prägnante Fehlerbeschreibung ist wichtig - ich weiss, dass das oft schwierig ist, wenn einem die Begriffe fehlen, mit dem man ein Problem schildern soll; immerhin verstehen die wenigsten den Umgang mit Begrifflichkeiten rund um Software. Allerdings: Die Art und Weise wie man ein Problem beschreibt, ist wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Problemlösung
  • Bei Supportmails an die Entwickler solltest du berücksichtigen, dass auch diese „nur“ Menschen mit Empfindlichkeiten sind - sie haben Respekt und keine entnervten Beschimpfungen verdient
  • Posts im Anwenderforum werden zwar auch von den Entwicklern gelesen (und beantwortet), aber hier sitzen Menschen wie du und ich, die aufgrund ihrer eigenen Erfahrung Hilfen geben können (oder eben auch nicht)

Was in eine Supportanfrage auch noch gehört, sind

  • Die Versionsnummer von DEVONthink bzw. DEVONagent
  • Die Versionsnummer deines Betriebssystems und auch ein paar Informationen zur genutzten Hardware
  • Eine Beschreibung der Schritte, die du bereits zur Problemlösung unternommen hattest
  • Wenn möglich, einen Screenshot (Geübte können vielleicht auch einen Screencast erstellen), der den Fehler beschreibt

An wen kannst du dich nun wenden?

  • Im Hilfe-Menü von DEVONthink und DEVONagent gibt es einen Punkt "Fehler melden", welchen du nur siehst, wenn du mit gehaltener ALT-Taste in das Menü gehst. Hierüber wird eine Supportmail erstellt, der bereits einige Informationen, Log- u.a. Dateien angehängt sind. Du kannst das Ganze durch eine Fehlerbeschreibung ergänzen
  • Du kannst ins Anwenderforum gehen und dort eine Problembeschreibung als Post veröffentlichen. Das Anwenderfourm findest du ebenfalls direkt im Hilfe-Menü

Sowohl im Forum wie auch auf eine Supportmail wirst du relativ schnell eine Antwort bekommen.

Bei manchen Problemstellungen, v.a. bei der Umsetzung bestimmter Workflows, weniger bei technischen Problemen, kann ein 1:1-Support per Mail, Screensharing oder auch vor Ort hilfreich sein. Ich selbst biete so etwas hier an, darüberhinaus könntest du dich auch an Stefanie Niemann wenden, die mit ihrer Seite steffiscloud u.a. ebenfalls den Umgang mit DEVONthink und DEVONagent supportet.

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