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blogpost en détail

DEVONthink, Markdown und mein Frühstücksbrot.

DEVONthink ist die eierlegende Wollmilchsau auf meinem Rechner. Wenn es möglich wäre, würde ich sogar mein Frühstücksbrot damit schmieren oder meine Suppe kochen. Geht nicht, aber immerhin kann ich in DEVONthink meine Rezepte verwalten. Aber: DEVONthink alleine wäre ein Grund für mich, auf die Mac-Plattform zu wechseln, denn für Windows gibt es keine brauchbare Alternative.

Nun arbeite ich viel mit Text, sei es, dass ich tausende von Informationen aus dem Web und von sonst woher sammele um sie zu gegebener Zeit wiederzufinden und weiterzuverarbeiten - sei es dass ich für mein Blog oder für meine Ebooks schreibe oder sei es, dass ich Texte für eine Kundenwebseite erarbeite.

Das könnte ich mit einem klassischen Textverarbeitungsprogramm wie Pages oder Word machen, aber diese Programme verhindern, weil ich ständig irgendetwas formatieren muss, fokussiertes Arbeiten. Kommt noch dazu, dass man Texte aus Word nicht einfach mal so in eine Webseite kopieren kann, weil man dann ggfs. irgendeinen unsichtbaren Formatierungsmüll mitschleppt, der nachher, wenn man nicht aufpasst, die Webseite verunziert. Weniger ist hier mehr und so habe ich eine Zeit lang versucht, mit RTF- oder gar TXT-Files zurecht zu kommen. Irgendwann bin ich auf Markdown gestoßen.

Markdown-Editoren ist eigentlich auch nichts anderes wie Texteditoren, die am Ende TXT-Files erstellen. Aber anders wie bei reinen TXT-Dateien ist hier eine Formatierung der Textinhalte möglich - wenn auch in Grenzen. Der wesentliche formale Unterschied zu TXT-Dateien ist eigentlich lediglich, dass die Markdown-Dokumente auf .md oder .markdown enden, sodaß man sie mit dafür besonders geeigneten Markdown-Editoren bearbeiten kann.

Markdown stammt ursprünglich von einem John Gruber und geht auf das Jahr 2004 zurück. Markdown arbeitet mit einer einfach gehaltenen Syntax - der damit geschriebene Text ist sozusagen eine Art HTML ohne HTML-Tags. Das ganze funktioniert (wenn du dich sich eingearbeitet hast) mehr als einfach, die Formatierungsmöglichkeiten sind aber auch entsprechend limitiert. Nutzt du einen Markdown-Editor, kannst du die im Markdown-Format geschriebenen Texte z.B. einfachst in valides HTML exportieren und auf Webseiten nutzen. Ich selbst bin ein großer Freund dieses Formats.

Auf die eigentliche Markdown-Syntax will ich hier nicht weiter eingehen, im Web sind genügend Anleitungen und Cheatsheets zu finden. Die Syntax hast du innerhalb eines halben Arbeitstages verinnerlicht.


Markdown und DEVONthink...?

DEVONthink unterstützt Markdown schon seit einiger Zeit nativ: Du kannst in DEVONthink Markdown-Dokumente erstellen und mit Inhalt füllen und du kannst zwischen einer Arbeits- und Layoutansicht wechseln. Genauso lassen sich im Web (und nicht nur dort) gefundene Textfundstücke im Markdown-Format speichern. Diese Dokumente belegen dann als TXT-Files auch nur minimalen Speicherplatz.


Ein Markdown-Dokument erstellen.

Um ein Markdown-Dokument in DEVONthink zu erstellen, gehst du in das Fenstermenü

Daten > Daten neu > Markdown-Text 

In der Datenbank wird ein Dokument mit der Endung .markdown erstellt, das du nun mit Textinhalt füllen kannst.

In DEVONthink gibt es Symbolleistenbuttons für RTF- und TXT-Dateien, auch für formatierte Notizen, aber leider keinen Button für Markdown-Dokumente. Damit musst du leben oder aber du erstellst dir für

Daten > Daten neu > Markdown-Text 

in den Systemeinstellungen unter "Tastatur" einen Progammkurzbefehl. Eine andere Möglichkeit ist die Ablage einer Markdown-Vorlage für 

Daten > Daten neu mit Vorlage 


Arbeits- versus Layoutmodus.

Wie gesagt, auf die Syntax gehe ich hier nicht ein, aber in ein Markdown-Dokument schreibst du Text wie in jedes andere Textdokument auch. Nur eben unter Befolgung der Markdown-Syntax.

Eine umfassende Einführung in die Syntax findest du hier: Skripte mit R Markdown erstellen. Es geht hier zwar um die Nutzung on Markdown mit dem Programm Studio, aber die Syntax ist hier umfassend erklärt - inclusive. Einfügen von Bildern und Erstellen komplexer Tabellen.

Damit das dann etwas gefälliger zu nutzen ist, kannst du am oberen Rand des Dokumentfensters auf den Button "Textalternative" gehen (es müsste der dritte bzw. vierte Button von links sein) und so in eine formatierte Ansicht wechseln. In der formatierten ist eine Bearbeitung nicht möglich.

Wechseln zwischen den beiden Modi kannst du auch mit Hilfe des Tastaturkürzels

⌥ - ⌘ - P 



Externe Bearbeitungsmöglichkeiten.

DEVONthink ist zwar meine eierlegende Wollmilchsau, aber für Spezialaufgaben nehme ich gerne dafür spezialisierte Programme. Für Markdown nehme ich z.B. einen Markdown-Editor (ich bevorzuge hier iA Writer), da hier die Möglichkeiten doch größer sind. Z.B. habe ich iA Writer spezielle Exportmöglichkeiten und kann meine Dokumente direkt in sauberes HTML oder auch in's .DOCX-Format exportieren. Diese Möglichkeiten habe ich in DEVONthink nicht.

Um ein in DEVONthink abgelegtes Markdown-Dokument in einem ausgesprochenen Markdown-Editor extern zu öffnen, kannst du dir in die DEVONthink-Symbolleiste den Button "Extern öffnen" legen. Wenn du dich dann gerade in deinem Markdown-Dokument befindest, taucht dieser Button in der Symbolleiste als "Öffnen mit iA Writer" (oder entsprechender Bezeichnung des Markdown-Editors) auf.

Du kannst dann Änderungen am Dokument extern vornehmen, diese Änderungen werden direkt ins Dokument geschrieben und sind somit auch in DEVONthink nutzbar.


Editoren für Markdown.

Editoren für die Markdown Syntax gibt es mittlerweile eine schier unüberschaubare Zahl. Welcher den eigenen Vorstellungen gerecht weinte, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich persönlich bevorzuge als Editor den iA Writer, da dieses Programm sowohl für Mac, als auch für iOS-Geräte und seit neuestem wohl auch für Windows zur Verfügung steht und die Dateien über den iCloud-Sync immer aktuell gehalten werden können. Der iCloud-Sync bietet übrigens auch die Möglichkeit einer Verknüpfung mit DEVONthink, da du das entsprechende Verzeichnis für die iA Writer-Dokumente mit DEVONthink indizieren könntest.


Texte einfach produziert.

Mit Markdown lassen sich ganz schnell ansehnliche Texte produzieren. Es gibt keine mehr oder minder anstrengenden Formatierungsorgien wie in Textverarbeitungsprogrammen und man konzentriert sich beim Schreiben völlig auf den Textinhalt. Die nötige Syntax ist in in kurzer Zeit erlernt.

Ich jedenfalls mag nicht mehr darauf verzichten.


Markdown für Webfundstücke.

Webfundstücke lassen sich mit einer Safari-Browser-Extension (macOS) oder dem DEVONthink-Clipper (in DEVONthink-to-Go) einfach vom Browser nach DEVONthink übergeben. Aus DEVONagent heraus funktioniert das in vergleichbarer Weise, dort halt nicht per Extension, sondern via Kurzbefehl oder über das Fenstermenü. Der Export erfolgt in unterschiedlichen Formaten, angefangen vom Bookmark bis zum paginierten PDF.

Eine dieser Möglichkeiten ist das Markdown-Format. Möglich ist eine "aufgeräumte" und eine "unaufgeräumte" Ansicht. Bei der aufgeräumten Ansicht werden unnötige Elemente wie beispielsweise Navigationen aus dem Dokument entfernt.

Das Dokument ist ein reines Textdokument ohne Bilder. Bilder werden als Link eingebunden (und nicht eingebettet) und sind in DEVONthink nur in der Layoutansicht, nicht aber im Arbeitsmodus sichtbar.


Das ist auch noch interessant:

Die verschwundene Global Inbox.

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Bildschirm statt Bettschüssel.

Sonst noch Interna

Zum Jahreswechsel einmal etwas ganz persönliches:

Ich bin ein mittlerweile ein Graukopf und seit rund zehn Jahren bewege ich mich im kreativen Milieu, entwickele Webseiten und biete bestimmte Dienste rund um drei Computerprogramme an. Ursprünglich jedoch komme ich beruflich aus einer Ecke, die rein gar nichts mit Gestaltung oder gar Computer zu tun hat. Kreativität war hier trotzdem gefragt, tagtäglich.

Eigentlich bin ich im Medizinbetrieb groß geworden und habe jahrelang mit Leib und Seele für die Krankenpflege gebrannt. Ich habe eine Ausbildung an einer der besten Schulen Deutschland genossen - eine Ausbildungsstätte, die man vor ein paar Jahren aus politischen Gründen leider so gut wie platt gemacht hat, auch wenn diese Schule so...

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iWORK

Mit Pages einen Druckauftrag zu erstellen, sollte kein Problem sein. Selbst ein komplettes Buch lässt sich damit für den Druck vorbereiten.

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Wer?

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Wozu?

Ich bin Webdesigner seit 2007 und habe mich auf Webseiten für den kleinen und mittleren Bedarf spezialisiert. Webseiten für Ärzte, Rechtsanwälte, Freiberufler und Gewerbe.

Ich leiste Support für RapidWeaver-Projekte, die an die Grenzen gekommen sind. Für jene, die ihre Webseite aus welchen Gründen auch immer selbst erstellen wollen.

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