Ich bekam Anfang 90er ein Victorinox-Taschenmesser geschenkt. Das Messer war in die Jahre gekommen und die Klingen waren nur noch sehr schwer herauszuklappen. Zum Wegwerfen war mir das Teil aber zu schade, es hängen Erinnerungen daran. Also zu Victorinox geschickt mit der Frage, ob das wirtschaftlich sinnvoll zu reparieren sei.

Ich bekam keine Antwort. Stattdessen habe ich drei Wochen später mein Messer zurückerhalten: Neue Griffschalen, ein neuer Arretierschieber, alle Klingen lassen sich wie Butter ein- und ausklappen, die Klingen sind poliert und geschärft.

Kostenpunkt: Nichts.

Das nenne ich mal Service. Frag mal bei Apple nach, ob sie einen vielleicht 6 Jahre alten Rechner zu vergleichbaren Bedingungen reparieren. Die werden in Cupertino so laut lachen, dass du es noch in Deutschland hören kannst.