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Ganz gleich, ob du ein Problem rund um RapidWeaver, DEVONthink, DEVONagent oder iWork hast, ob du Fragen zu den Ebooks oder Vorlagen hast oder ob du vielleicht eine eigene Webseite haben möchtest - ich freue mich, wenn wir miteinander in Kontakt kommen können.

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iwork: vorlagen für pages & numbers

Vorlagen für Pages

Die Vorlagen sind für Pages 5.6 vorbereitet, können aber auch problemlos nach Pages 4 (Pages '09) exportiert und so in der älteren Numbers-Version genutzt werden. Die Vorlagen lassen sich bequem anpassen - du bekommst mit jeder Vorlage eine detaillierte Anleitung.

Kalendervorlage

Kalendervorlage 2017

Bildkalender

Bildkalendervorlage 2017

Vorlagen nach Wunsch

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Brief nach DIN-Norm

Briefvorlage Pages

Rechnung

Rechnungsvorlage Pages

E-Book-Vorlagen

Ebook-Vorlage Pages

Etiketten

Etiektten Pages

DIN A4-Überformate

Mastervorlagen für DIN A4-Überformate

Gliederung/Inhaltsverz.

Gliederung / Inhaltsverzeichnis für Pages 5

Berichte

Berichte für Pages

Vorlagen für Numbers

Die Vorlagen sind für Numbers 3.6 vorbereitet, können aber auch problemlos nach Numbers 2 (Numbers '09) exportiert und so in der älteren Numbers-Version genutzt werden. Die Vorlagen lassen sich bequem anpassen - du bekommst mit jeder Vorlage eine detaillierte Anleitung.

Privates Haushaltsbuch

Privates Haushaltsbuch Numbers

Vermögensverzeichnis für Betreuer

Privates Haushaltsbuch Numbers

Kaufinformationen

 
 

iwork: anleitung zu den vorlagen

Allgemeines zum Umgang mit den Vorlagen

  • Installation und Anpassung der Vorlagen

    Die Vorlagen werden nach dem Download entpackt.

    Die Installation erfolgt beim ersten Doppelklick auf die Vorlagendatei - es erscheint eine Abfrage in einem Dialogfenster, die du bitte bestätigst. Ein manuelles Ablegen von Vorlagen in iWork 2013 ist nicht vorgesehen.

  • Grundlegendes zum Bearbeiten der Vorlagen

    Pages-Vorlagen werden im Dateiformat „.template“ abgespeichert. Deine eigenen Pages-Dokumente, die du als Vorlagen abspeichern willst, sicherst du in Pages über das Fenstermenü

    Ablage > Als Vorlage sichern...

    Bereits angelegte Vorlagen -auch diejenigen, die du von mir erworben hast- findest du nach der Installation in der Vorlagenauswahl, die du in Pages mit der Tastenkombination

    - N

    aufrufen kannst.

    Die Vorlagen selbst kannst du mit Inhalt füllen oder auch das Layout verändern - diese Veränderungen werden aber erst gesichert, wenn du das Dokument unter einem eigenen Namen gespeichert hast. Die Vorlage selbst bleibt unverändert.

    In Meinen Vorlagen kannst du den


    • vorangelegten Platzhaltertext durch eigenen Text ersetzen, entweder indem du ihn überschreibst oder indem du Textbausteine per Copy-and-Paste bzw. Drag-and-Drop übernimmst - die Textformatierung der Vorlage bleibt erhalten und der eingefügte Text wird angepasst

    • Bilder oder Grafiken in die dafür vorgesehenen Flächen ziehen - die Platzhalter werden durch deine Bild- oder Grafikdatei ersetzt und die Formatierung den Vorgaben der Vorlage entsprechend angepasst (hier sind oft Nacharbeiten notwendig, z.B. muss die Größe angepasst oder es müssen die Masken verändert werden)

  • Hilfslinien

    In Pages 5 tauchen, wenn du das in den Programmeinstellungen so konfiguriert hast, Hilfslinien auf, wenn du Objekte, die in ein Dokument eingefügt hast, verschiebst. Nach dem Verschieben verschwinden diese Hilfslinien wieder. Diese Hilfslinien sind u.a. dazu da, die nutzbaren Bereiche zu markieren. Einmal zeigen sie die Begrenzungen des druckbaren Bereiches, darüber hinaus markieren sie die Grenzlinien für die Positionierung bestimmter Elemente (v.a. von Grafik- und Bilddateien).

    Die Hilfslinien machst du mit der Tastenkombination

    - - L

    sichtbar. ggfs. müssen die Hilfslinien erst in den Programmeinstellungen von Pages unter

    Einstellungen > Lineale

    aktiviert werden.

  • Beschnittmarken

    In einigen Vorlagentypen (z.B. bei Visitenkartenvorlagen) siehst du kleine Markierungen an den Dokumentenrändern - diese dienen dazu, Text- und Bildelemente in der Vorlage so zu positionieren, dass diese nachher auch korrekt und vollständig ausgedruckt werden.

    Wichtig: Bild- oder Grafikelemente, die bis an den Dokumentenrand heran reichen sollen, müssen diesen Rand um ca. 3mm überragen, ansonsten ist ein sauberer randständiger Druck nicht sichergestellt, weil kleinere Abweichungen beim Papiereinzug oder beim Druckvorgang dazu führen, dass am Rand unbedruckte Flächen zu sehen sind.

    Die Positionen der Begrenzungslinien werden durch Hilfslinien (die nicht mitgedruckt werden können) oder gesonderte Druckmarken angezeigt.

    Wenn du auf Papieren druckst, die größer sind wie das gewünschte Druckergebnis, musst du den Rand nach dem Druck abschneiden - z.B. ist dies der Fall, wenn du eine einzelne Visitenkarte auf einem DIN A4-Bogen ausdrucken möchtest. Druckereien arbeiten häufig mit größeren Formaten und brauchen daher (fast immer) Beschnittmarken.

    Damit du oder deine Druckerei weiß, was weggeschnitten werden soll, braucht sie Orientierungshilfen in Form dieser Beschnittmarken. Bei Vorlagen, bei denen ein Beschnitt von vornherein vorgesehen ist, sind solche Beschnittmarken dabei, andernfalls musst du diese nachträglich anlegen.

    Beschnittmarkierungen
  • Farbmarken und Graukeile

    Die Farben, die du am Monitor siehst, werden sich immer von der Farbausgabe beim Druck unterscheiden - teilweise sind hier Enttäuschungen vorprogrammiert. Um das zu vermeiden, musst du die Farben entsprechend anpassen - dabei helfen Farbmarken an den Dokumentenrändern in einigen Vorlagentypen (z.B. bei Visitenkartenvorlagen).

    Mit Hilfe der Farbmarkierungen kannst du die Übereinstimmung der Farben auf deinem Monitor mit denen auf dem Probeausdruck („Proof“) vergleichen.

    Da die Farbmarken eigentlich nur für den professionellen Druck interessant sind, sind im CMYK-Farbraum angelegt (siehe weiter unten).

    Farbmarken
  • Passermarken

    Wenn du deine Vorlage von einer Druckerei im Vierfarbdruck bzw. Offset-Druck drucken lassen willst, wird die Druckerei deine Druckvorlage in mehreren Arbeitsgängen drucken. Damit die aufeinander folgenden Druckvorgänge das Papier auch jedes Mal deckungsgleich bedrucken, braucht es Orientierungshilfen - so genannte Passermarken.

    Passermarken
  • Bild- und Grafikmaterial

    Du kannst Bild- oder Grafikdateien praxisgerecht per Drag-and-Drop oder per Copy-and-Paste in deine Dokumente übernehmen. Dabei kann Pages mit unterschiedlichen Bildformaten umgehen.

    Für einen qualitativ ansprechenden Ausdruck sollten die eingefügten Bilddateien allerdings eine Mindestauflösung von 150, besser 300dpi haben. Die Größe der Bilder sollte der Zielgröße entsprechen - teilweise siehst du in den Vorlagen konkrete Angaben zu der Größe der einzufügenden Bilder bzw. Grafiken. Du kannst aber natürlich auch eigene Größen nutzen, dann allerdings musst du i.d.R. das Layout anpassen.

    Wenn du einen Druckauftrag an einen professionellen Dienstleister vergeben willst, sind besondere Kriterien zu erfüllen - siehe weiter unten.

  • Anpassung der Vorlagen

    Text

    Veränderbare Texte sind in den von mir gelieferten Vorlagen als Platzhaltertext angelegt. Aktiviere die Textbereiche indem du mit mit der Maus darauf klickst und dann Text per Tastatur eingibst. Oder aber du ziehst fertige Texte aus anderen Dokumenten in das jeweilige Textareal.

    Einige Texte in der Vorlage enthalten beispielhafte Einträge (beispielsweise Kontodaten). Selbstverständlich kannst du auch diese Texte anpassen oder löschen.

    Schriften

    Als Schrift in den Vorlagen wird im Regelfall Avenir verwendet. Selbstverständlich kannst du diese Schriften anpassen bzw. gegen andere austauschen. Dazu gehst du in das "Format"-Fenster und wählst im Bereich "Text" eine andere Schrift aus. Die Schrift kann über dieses Fenster auch detailliert formatiert werden

    Selbstverständlich kannst du diese Schriften gegen andere tauschen. Dazu rufst du mit der Tastenkombination

    - T

    das Schriftenfenster auf, markierst einen Textbereich und wählst eine andere Schrift. Weitergehende Formatierungen machst du über die Informationspalette.

    Stile

    In den Vorlagen sind bestimmte Schreibstile vorangelegt. Über den Formatierungsbereich kannst du mit der Tastenkombination
    - - T
    den Slider „Stile“ aufrufen - mit Hilfe der Stile kannst du die Formatierung kompletter Textbereiche ändern.

    In den Vorlagen sind teilweise bestimmte Schreibstile vorangelegt - mit Hilfe der Stile kannst du die Formatierung kompletter Textbereiche ändern.

    Stile in Pages 5
  • Anpassen der Bilder und Grafiken

    In den Vorlagen sind einige Bilder oder Grafiken vorangelegt - z.B. findest du Grafiken im Kopf- oder Fußbereich von Briefvorlagen.

    Diese Bilder oder Grafiken sind als Platzhalter angelegt und durch einfaches Drag-and-Drop kannst du die vorangelegten Bilder durch deine eigenen ersetzen; dabei wird die Formatierung der Bilder angepasst.

    Die Formatierung der Bilder kannst du individuell bearbeiten und über den Formatierungsbereich verändern: Hier kannst du Stile anpassen, du kannst einfache Bildbearbeitungsfunktionen vornehmen und du kannst das Bild exakt positionieren.


    Hinweis: Über die Bildeinstellungen in Pages ist eine rudimentäre Bildbearbeitung möglich. Dies funktioniert aber nur eingeschränkt, verursacht aber keine drucktechnischen Probleme, solange die Arbeitsergebnisse nicht im Offset-Verfahren gedruckt werden sollen, sondern auf dem Bürodrucker oder bei einem Digitaldruck-Service.

    Sicherer ist es, die einzufügenden Bilddateien vor dem Einfügen fertig bearbeitet zu haben.

    Wenn du Bilder oder Grafiken einfügst, sollten diese eine Mindestauflösung von 150, besser 300dpi haben, damit ein „pixelfreier“ Ausdruck gewährleistet ist.

    Wenn du das Dokument auf dem heimischen Drucker ausdrucken willst, sind alle Bildformate möglich, die von Pages verarbeitet werden können. Wenn du das Dokument von einem professionellen Druckdienstleister drucken lassen willst, müssen die Bilder als TIFF, im CMYK-Farbmodus und einer Auflösung von mindestens 300dpi vorliegen - hierzu solltest du im Zweifel deinen Drucker befragen.

    Bildbearbeitung in Pages 5
  • Kommentare

    Damit du dich in den Vorlagen einfacher zurecht findest und die Funktionalität der Vorlagen kennen lernst, sind in den Kommentaren genaue Anweisungen zu einzelnen Bereichen der Vorlagen eingefügt worden.

    In den Vorlagen siehst du bei entsprechenden Vorlagenobjekten kleine gelbe Fähnchen, auf diese kannst klicken um dir die Hinweise und Informationen abzurufen. Die Kommentare kann du problemlos löschen.

    Der Kommentarbereich lässt sich im linken Programmfensterbereich öffnen - die einzelnen Kommentare sind mit der jeweils kommentieren Sektion verbunden. Die Kommentare werden nicht mitgedruckt.

  • Abschnitte und Vorlagenauswahl

    In Pages 5 gibt es innerhalb der Vorlagen keine Vorlagen für Einzelseiten wie es sie in Pages 4 gab.

    Einzelne Abschnitte können jedoch über die „Miniaturen“, die du im linken Seitenbereich einblenden lassen kannst, gegeneinander verschoben, dupliziert oder gelöscht werden.

Drucken der Vorlagen

  • Auf dem Bürodrucker selbst ausdrucken

    Allgemeine Hinweise

    Du kannst deine fertig angepassten Vorlagen natürlich auf deinem eigenen Drucker ausdrucken - dabei solltest du jedoch ein paar Dinge beachten:

    Verschiedene Drucker liefern unterschiedliche Ausgabeformate - so können einige Drucker randlos drucken, viele Drucker können das aber nicht. Die Vorlagen sind zwar so angelegt, dass hinsichtlich der Ausgabegrösse der Dokumente grösstmögliche Kompatibilität gegeben ist, im Einzelfall musst du jedoch nacharbeiten.

    Wenn du das Papierformats anpassen möchtest, musst du berücksichtigen, dass dein Drucker nur begrenzte Möglichkeiten hat (z.B. wird ein A4-Drucker i.d.R. keine Formate akzeptieren, die größer als dieses Format sind).


    Im Informationsfenster kannst du unter

    Dokument > Dokumentenränder

    die Randabstände individuell nachbearbeiten oder auch das Papierformat anpassen - Unterstützung bei der Anpassung bieten dir dabei die Hilfslinien und die Layoutrahmen, die du in der Pages-Vorlage siehst (aber nur, wenn du dir die Layoutrahmen über - - L anzeigen lässt).

    Randloser Druck

    Einige Vorlagen erfordern einen randlosen Druck, da Gestaltungselemente (z.B. Hintergründe, Fotos oder Grafiken) bis zum Rand der ausgedruckten Vorlage gehen sollen. Ohne weitere Voreinstellungen wird dein Drucker aber immer einen schmalen unbedruckten Rand belassen.

    Wenn du das nicht möchtest, musst du das zum Einen bei der Auswahl bzw. der beim Gestalten der Vorlage berücksichtigen, zum Anderen musst du beim Drucken bestimmte Voreinstellungen ändern. Letzteres wird nicht immer möglich sein, denn nicht jeder Drucker kann randlos drucken!

    Wenn du z.B. einen Flyer im Format DIN A 4 gestaltest, solltest du das Papierformat so anlegen, dass über den Layoutbereich hinaus ca. 2 - 3 mm hinzugegeben werden.

    Für den heimischen Drucker reicht es, wenn du beim Bearbeiten der Vorlage keine besonderen Änderungen des Papierformats vornimmst und dann Farbflächen und Gestaltungselemente, die bis zum Rand des fertig gedruckten Papiers gehen sollen, so anlegst, dass sie den vorgesehenen Layoutbereich um 2 - 3 mm überragen. Wenn du nun „randlos“ druckst, stellst du auf diese Weise sicher, dass diese Gestaltungselemente im Ausdruck auch wirklich bis zum Rand gehen.

    Wenn dein Drucker randlos drucken kann, kannst du eine über die Tastenkombination

    - P

    eine neue Voreinstellung für Druckaufträge anlegen (beachte bitte, dass sich das Aussehen dieses Konfigurationsfeldes und die Möglichkeiten druckerspezifisch unterscheiden wird). Du wählst Papierhandhabung, klickst „An Papierformat anpassen“ an und wählst als Zielformat „Randloses A 4“. Diese Druckeinstellung kannst du für weitere Nutzung abspeichern.

    Bei Briefvorlagen usw. wird es bei „randlosem Druck“ mit handelsüblichen Heimdruckern keine großen Probleme geben (seit sie randlos drucken können), Probleme kann es z.B. bei Flyern geben, wo es auf sehr genaue Positionierung der Layoutelemente ankommt. Kontrolliere die Ergebnisse daher immer auf Einhaltung der korrekten Maße. Unter Umständen musst du bei randlosem Druck einige Versuche mit den richtigen Konfigurationen machen und ggfs. das Layout der Vorlage an die Bedürfnisse des Druckers anpassen.

    Ggfs. kannst du -soweit dein Drucker das kann- DIN A4+ -Überformate bedrucken und diese dann beschneiden (dann musst du aber darauf achten, dass deine Vorlage Beschnittmarken enthält).

    Randloser Druck
  • Professioneller Druck

    Von einer Weitergabe von mit Pages 5 erstellten Dokumenten an einen Druckdienstleister rate ich zum derzeitigen Zeitpunkt ab. Möglicherweise bietet eine neuere Pages-Version verbesserte Möglichkeiten.

    Deine Vorlagen kannst du grundsätzlich aber auch bei professionellen Druckdienstleistern als Auftrag vergeben. Hierfür bieten sich an:


    • Copy-Shops vor Ort

    • Digitaldruck-Dienstleister, die Sie im Internet finden

    • Druckereien vor Ort (diese bieten i.d.R. auch aufwändigere Druckverfahren an)

    Wichtig: Für solche Druckvorhaben müssen deine Dokumente ggfs. bestimmte Bedingungen erfüllen - darauf gehe ich im nachfolgenden Abschnitt genauer ein.

Hinweise zu Druckerpapieren

  • Papiergewicht

    Papiere kannst du in den unterschiedlichsten Stärken kaufen. Da diese Stärken einen direkten Einfluss auf das Gewicht eines Papieres haben, spricht man auch vom „Papiergewicht“.

    Beispiele: Übliches Druckerpapier hat ein Gewicht von 80g/qm. Ein Papiergewicht von 100g/qm für einen Brief zu verwenden, macht bereits einen deutlich wertigeren Eindruck.

    Handelsüblicher Visitenkartenkarton für den Ausdruck auf dem heimischen Drucker hat beispielsweise ein Gewicht von 260g/qm - es kann aber durchaus sinnvoll sein, einen Visitenkartendruck mit einem Gewicht von 400g/qm zu verwenden.

  • Papierqualität

    Papiere unterscheiden sich in ihrer Struktur, in ihrer Zusammensetzung, ihrer Saugfähigkeit und ihrer Oberfläche. All diese Faktoren spielen eine Rolle im Zusammenspiel mit dem Drucker. Hier hilft nur das Ausprobieren und eine sorgfältige Konfiguration der Druckervoreinstellungen.

  • Papiergröße

    Übliche Heim- und Bürodrucker kommen mit Formaten bis zu einer Größe von DIN A4 zurecht. Bestimmte Vorlagen bedürfen aber eines Druckes auf ein Überformat, bei dem nach dem Druck die Ränder weg geschnitten werden. Solche Vorlagen kann man meistens nur an einen Druckdienstleister übergeben.

    DIN A4-Formate sind meist unproblematisch, aber bei speziellen Formaten (z.B. Briefumschlägen etc.) muss man sich vor dem Druck über die Eigenheiten seines Druckers informieren und ggfs. einige Probedrucke durchführen um heraus zu bekommen, wie der Drucker diese Formate einzieht, bedruckt und ausgibt.

  • Farbdruck

    Die Vorlagen beinhalten teilweise großflächige Farbelemente. Werden diese Farbflächen ausgedruckt, kommt es bei feuchten Tinten zu welligen Stellen am Papier - dies ist um so ausgeprägter, je dünner und je saugfähiger das Papier ist.

    Für den Ausdruck größerer Farbflächen solltest du also eher dickere und glattere Papiere verwenden.

Druckauftrag an eine Druckerei

  • Digitaldruck oder Offsetdruck?

    Die meisten Copy-Shops oder Online-Druckdienste arbeiten im Digitaldruck-Verfahren und können Daten im RGB-Modus verarbeiten. Anspruchsvollere Druckvorhaben werden jedoch im Offset-Verfahren gedruckt und sollten im CMYK-Modus vorliegen.

    Mit Pages erstellte Dokumente liegen üblicherweise im RGB-Farbraum vor und sind daher ohne besondere Vorarbeit bzw. Nacharbeit nur eingeschränkt für den Druck auf einer Offset-Maschine zu gebrauchen (theoretisch sollte auch ein professioneller Dienstleister imstande sein, RGB-Dokumente nach CMYK zu konvertieren - die Praxis sieht oft anders aus).

  • Anschnitt

    Immer wieder führen Bilder und Hintergründe, die bis zum Rand einer Seite reichen, bei der Weitergabe der Vorlagen an eine Druckerei zu Problemen. Daher solltest du auf Folgendes achten:

    Sollen Bilder oder Flächen bis zum Rand reichen, müssen sie über den Rand hinaus gedruckt werden. Beim Endbeschnitt wird dieser Randteil dann abgeschnitten. Die Druckelemente müssen i.d.R. 3-5 mm über den Seitenrand hinaus in den „Beschnitt“ hineinragen um sogenannte „Blitzer“ zu verhindern. Druckelemente (meist Bilder oder Flächen), die bis zum Rand einer Seite gehen bezeichnet man als „angeschnitten“ oder „randabfallend“.

  • Beschnittmarken

    Professionelle Druckdienstleister arbeiten i.d.R. mit Papierformaten, die größer als übliche Papiermasse sind (eine DIN A 4 mit den Massen 210 x 297 mm wird dann z.B. auf ein Papier im Überformat DIN A+ mit den Massen 224 x 355 mm gedruckt. Die Druckerei druckt auf diese „übergroßen“ Formate und schneidet nachher die nicht benötigten Bereiche ab - man spricht hier von „Beschnittrand“. Dazu braucht der Drucker Beschnittmarken, damit er weiss, welcher Teil der Vorlage als Beschnittrand nicht zum fertigen Dokument gehören soll.

    Orientierungen bieten hier die Hilfslinien in Pages oder aber spezielle Druckmarken. Der Beschnittrand umfasst i.d.R. 3 - 5 mm. Diese Beschnittränder sollten Sie mit Druckmarken markieren - die Hilfslinien nützen dem Drucker nicht viel, da sie im an den Drucker gelieferten PDF nicht mehr sichtbar sind.

    Farbflächen, die bis zum Rand gehen sollen, müssen in der Vorlage über die Beschnittmarke hinaus reichen um sicher zu stellen, dass im fertig gedruckten Dokument die Farbfläche auch wirklich bis zum Rand geht.

  • Farben

    Farben werden auf dem Monitor anders gehandhabt wie vom Drucker - der Monitor arbeitet mit 3 Grundfarben („RGB“ - Rot, Grün, Blau), der Drucker mit 4 („CMYK“ = Cyan, Magenta, Yellow, Key [=Black]).

    Sind Vorlagen, die du an einen Drucker lieferst, nicht in CMYK angelegt, kommt es fast immer zu Farbverschiebungen und Farbverfälschungen in den Druckergebnissen. Ein Schwarz im RGB-Farbraum wird ein anderes Schwarz wie im CMYK-Farbraum sein, insbesondere machen auch Blautöne grosse Probleme, da ein Blau im RGB-Farbraum im Vierfarbdruck oft einen deutlichen Violett-Stich bekommt.

    Diese Probleme umgehst du, indem du die für den Druck bestimmten Vorlagen generell in CMYK anlegst - dies betrifft die Textformatierung ebenso wie die in das Dokument eingefügten Bilder oder Grafiken.

    Grundsätzlich sollte ein professioneller Druckdienstlester aber auch imstande sein, RGB-Daten in CMYK zu konvertieren - besprich dies vorab mit deinem Drucker.

  • Textformatierung und Farben

    Schriften bzw. Texten können in bestimmten bestimmte Farben angelegt werden. Dazu ruft man mit der

    Tastenkombination - - C

    den Farbmanager von Pages auf. Über den zweiten Button von links gelangt man zu einem Auswahlmenü und kann sich vor Augen führen, dass ein in RGB angelegtes vermeintliches Vollton-Schwarz im CMYK-Modus kein volles Schwarz ist. Um im CMYK-Modus ein Vollton-Schwarz (und damit eine „sattes“ Druckergebnis) zu erreichen, muss man hier erst alle Bereiche auf 100% stellen.

    So genannte „Schmuckfarben“(z.B. Goldtöne) werden in weiteren Farbräumen erstellt („HKS“, „RAL“ oder „Pantone“), können in CMYK simuliert werden, reichen dann aber nie an die ursprüngliche Brillanz heran. Am Besten vermeidest du die Verwendung dieser Schmuckfarben. Im Einzelfall sollte hier die Druckerei Vorgaben machen können.

    Farbmanager
  • Formatierung von Bild- oder Grafik-Material

    Bildmaterial (z.B. Fotos, die mit einer Digitalkamera aufgenommen wurden) liegt in aller Regel auch im RGB-Modus vor - die Folgen für die Druckergebnisse sind die gleichen wie oben bereits beschrieben:

    Es kommt beim Ausdruck zwangsläufig zu Farbverschiebungen, wenn du nichts unternimmst.

    Für die Druckvergabe muss das Bildmaterial erst in den CMYK-Farbraum konvertiert werden oder aber das Bildmaterial muss bereits beim Einfügen in die Vorlage im CMYK-Farbraum vorliegen. Die nicht auf den professionellen Gebrauch ausgerichteten Bildbearbeitungs-, Zeichen- oder Layoutprogramme können meistens nicht mit dem CMYK-Farbraum umgehen - trotzdem gibt es eine Möglichkeit, das im RGB-Modus vorliegende Material vor dem Einfügen in die Vorlage mit Bordmitteln von OSX nach CMYK zu konvertieren.

    Dazu bedienst du dich eines Automator-Workflows, den du dir sich selbst zusammenstellen kannst, wenn du dem Muster der Abbildung folgst.

    Auch wenn Pages mit unterschiedlichsten Bildformaten umgehen kann, sollten Bilddateien für einen professionellen Druckauftrag immer als TIFF eingebunden werden, da nur dieses Dateiformat einen korrekten Umgang mit dem Farbmanagement gewährleistet. Der Automator-Workflow konvertiert die Bilddatei zuerst in ein TIFF und dann den Farbraum in den CMYK-Modus.

    Anschliessend wird der Bilddatei das „Allgemeine CMYK-Profil“ zugewiesen (sehr oft wird auch „ISOcoated v2“ gefordert) - per Drop-Down-Menü sind im Automator-Workflow auch andere Farbprofile zuweisbar - welches Farbprofil das geeignete ist, musst du ggfs. vor der Druckvergabe mit deinem Drucker absprechen, evtl. erhälst von deinem Drucker auch ein spezielles Farbprofil.

    Liefert Ihnen Ihr Drucker ein spezielles Farbprofil, legst du dies im Verzeichnis

    ~/Library/ColorSyn/Profiles

    ab), anschliessend sollte es vom System verwendet werden können.

    Automator-Workfolw
  • Transparenzen und Schattierungen

    Wichtig: Sobald Schatten und Transparenzen im Spiel sind oder Bilder mittels der in Pages eingebauten Bildkorrektur-Funktion bearbeitet wurden, werden diese Objekte von Pages im RGB-Farbraum und nicht als CMYK ausgegeben. Der Hintergrund ist, dass diese Effekte die sog. "CoreImage"-Technologie nutzen, die nur im RGB-Farbraum arbeitet.

    Sollte die Druckerei damit nicht umgehen können und nachträgliche Anpassungen bzw. Konvertierungen vornehmen können, solltest du auf Transparenzen und Schattierungen verzichten. Im Einzelfall überprüfst du das Ergebnis vor einem Auftrag anhand eines „Proofs“ (siehe auch weiter unten).

  • Auflösung von Bildern und Grafiken

    Monitore brauchen, damit das menschliche Auge das Bild als scharf wahrnimmt, eine Auflösung von 72 bis 96dpi (dpi = Pixel pro Zoll). Für den Ausdruck am heimischen Drucker sollten es hingegen bereits mindestens 150dpi sein, damit das Bild hinreichend scharf erscheint.

    Ein professioneller Druckdienstleister wird von dir bei Bildern eine Auflösung von 300dpi oder mehr, bei Strichgrafiken sogar 1200dpi haben wollen - du solltest dies vor der Druckvergabe mit dem Drucker absprechen.

    Du musst deine Bild- oder Grafikdateien also bereits vor dem Einfügen in die Pages-Vorlage in dieser Auflösung vorliegen haben - das sollte mit den üblichen Bildbearbeitungsfunktionen von OSX (z.B. in Vorschau) machbar sein.

  • Schriften

    Wenn du eine Vorlage an einen Druckdienstleister übergibst, wird teilweise gefordert, die Schriften vorher in „Pfade“ umzuwandeln. Abgesehen davon, dass das mit Bordmitteln von OSX nicht möglich ist, rate ich davon ab, denn hierbei sind Probleme vorprogrammiert.

    Schriften müssen aber in das Dokument eingebettet werden - dies erfolgt aber bei der nachfolgend beschriebenen Konvertierung in ein PDF ohnehin.

  • Weitergabe der Vorlage an die Druckerei

    Allenfalls in Ausnahmefällen wirst du eine Pages-Vorlage im .pages-Format an die Druckerei weiter geben können - Druckereien verarbeiten druckfähige .pdf-Formate.

    Druckfähig“ bedeutet, dass es sich um PDF-Dateien in Druckausgabequalität handelt („PDF/A-1“ oder vergleichbar) - Mac OSX kann solche Formate erstellen und damit sollte eine Druckerei im Normalfall zurecht kommen. Druckereien können sich in Ihrer Vorgehensweise und in Ihren Anforderungen jedoch unterscheiden - ggfs. ist es notwendig, die erstellten Materialien vor der Druckvergabe in Absprache mit deiner Druckerei noch einmal anzupassen.

    Wenn du deine Vorlage fertig gestellt hast, exportierst du diese in ein PDF-Format und belässt die Export-Einstellung auf „optimal“. Dies geht über den Druckdialog in Pages oder über

    Fenstermenü > Bereitstellen > Exportieren

    Dadurch wird ein PDF 1.4 erzeugt werden (vermeide es aber, das PDF über den Druckdialog als PDF-X zu speichern - bei Betriebssystemen bis 10.6 ist dies noch möglich).

    Der Drucker muss bei transparenten Grafiken bzw. Bildelementen ggfs. noch eine Transparenzreduzierung vornehmen, da hier die Bordmittel von OSX nicht zuverlässig arbeiten. Ebenso bedürfen Schattierungen der Nacharbeit, da diese nicht im CMYK-Farbraum vorliegen.

    Wenn du den Druckauftrag vergibst, lass dir bitte unbedingt einen „Proof“ erstellen - dies ist geringfügig teurer - aber nur so kannst du überprüfen, ob die Druckausgabe Ihren Vorstellungen entspricht. Andernfalls kann es passieren, dass 10.000 Bögen Briefpapier in völlig falschen Farben oder vielleicht auch falsch positioniert gedruckt ausgeliefert werden.

    Hinweis: Das Druckergebnis kannst du vorab nicht überprüfen, indem du die Dateien am heimischen Drucker ausdrucken. Übliche Heim- oder Bürodrucker verarbeiten Farben ganz anders als ein Drucker in der Druckerei und daher wird das, was dein eigener Drucker ausdrucken wird, farblich von einem aus der Druckerei kommenden Druckergebnis abweichen.

Hinweise zu den Vorlagentypen

  • Briefvorlagen (und andere Vorlagen)

    Briefvorlagen sind im Format DIN A 4 angelegt und können auf jedem Büro-Drucker ausgedruckt werden. Im Einzelfall musst du die Briefvorlagen im Format „DIN A randlos“ ausdrucken.

    Briefvorlagen können neben einem Erstbogen auch einen Zweitbogen und zusätzlich eine Leerseite enthalten.

  • Umschläge

    Briefumschläge sind im angegebenen Format angelegt. Zum Ausdrucken musst du die Vorgaben deines Drucker beachten - insbesondere musst du beachten, wie die Umschläge einzulegen sind. Mache am besten ein paar Testausdrucke.

  • Visitenkarten

    Visitenkartenvorlagen gibt es in zwei Versionen:

    Einmal eine Version zum Selbstausdrucken auf geeigneten Visitenkartenkarton (wie er z.B. von Avery/Zweckform angeboten wird). Mache Testausdrucke und überprüfe den korrekten Sitz der Layoutelemente, ggfs. musst du die Positionen der in den Flyer eingefügten Elemente nacharbeiten.

    Andere Vorlagen dienen der Vorbereitung eines Druckauftrages an einen Druckdienstleister. Diese Vorlagen enthalten Farbmarkierungen, Beschnittmarkierungen und Passermarken. Beachte unbedingt die Informationen unter „Druckvergabe an einen Dienstleister“.

 

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Ich bin Webdesigner seit 2007 und habe mich auf Webseiten für den kleinen und mittleren Bedarf spezialisiert. Webseiten für Ärzte, Rechtsanwälte, Freiberufler und Gewerbe.

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